Komprimierung aktivieren

Alle Einstellungen, die wir nun bearbeiten sind in der .htaccess-datei vorzunehmen, welche im Root-Ordner einer jeden CMS-Installation vorhandens ein sollte. Doch Vorsicht! Nur wer wirklich weiß, was er tut, sollte die Bearbeitung der .htaccess-Datei vornehmen. Denn bereits der kleinste Fehler macht die Webseite unerreichbar, bis dieser Fehler in der .htaccess korrigiert ist.

Der Provider muss Module aktivieren

Doch damit die in der .htaccess-Datei eingetragene Funktionen überhaupt Wirkung zeigen, müssen diese auch vom Provider, bei welcher die Webseite gehostet ist, aktiviert sein. Das größte Problem kann allerdingss sein, dass sogeannte"Wald-und Wiesen-Hoster"  gar nicht die Möglichkeit bieten, Komprimierungen oder auch Cachingzeiten des Browsers zu beeinflussen. Dann bleibt nur die Möglichkeit, entweder ein Paketupgrade beim gleichen Provider vorzunehmen, oder zu einem Provider zu wechseln, der diese Komponenten zur Verfügung stellt.

Komprimierung der Daten mit mod_deflate.c

Die Kompression oder Komprimierung von verschiedenen Dateien auf dem Server ist sehr wichtig, um Ladezeiten zu beschleunigen. Logisch, denn gepackte Datenpakete sind kleiner und schneller geladen. Wenn also der Provider die Komprimierung von Daten auf dem Server per mod_deflate.c zulässt, dann kann man dies in seiner .htaccess entsprechend aktivieren. Die Anweisung sieht dann z.B. so aus:

<IfModule mod_deflate.c>
# Compress HTML, CSS, JavaScript, Text, XML and fonts
AddOutputFilterByType DEFLATE application/javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE application/rss+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE text/plain
AddOutputFilterByType DEFLATE text/xml

# Remove browser bugs (only needed for really old browsers)
BrowserMatch ^Mozilla/4 gzip-only-text/html
BrowserMatch ^Mozilla/4\.0[678] no-gzip
BrowserMatch \bMSIE !no-gzip !gzip-only-text/html
</IfModule>

Die "If"-Anweisung verhindert, dass bei serverseitiger Deaktivierung von mod_deflate.c die Webseite trotzdem erreichbar bleibt.

Ausserdem kann man alte Browser von diesen Anweisungen ausschließen, weil diese mit diesen Anweisungen oftmals absolut nichts anfangen können (siehe zweiter Abschnitt der Anweisung nach der Raute).

WordPresseigene Komprimierung einschalten?

Als vor noch wenigen Jahren die Hoster als Komprimierung gzip unterstützten, sind die meisten inzwischen auf mod_deflate.c umgestiegen, weil diese Komprimierung einfach effektiver und daher flotter ist. Insofern ist die Anweisung in der wp_options.php Datei für die Verwendung der gzip-Komprimierung inzwischen nutzlos.

Weitere Informationen zu diesen Funktionen findest Du demnächst hier.

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